Unsere Expedition zur Quelle des Ryck

Die Quelle unseres Ryck

Der Ryck ist für uns ein ganz besonderer Fluss

Wenn wir aus dem Fenster blicken können wir auf den Ryck mit seinem Museumshafen schauen und sehen unweit der weißen Brücke über den Fluss einen unserer liebsten Spielplätze.

 

 

 

Was haben wir schon alles mit ihm erlebt...

Wir haben den Ryck schon auf Leinwand gemalt und sind seinem Lauf auf vielen Fahrradtouren auf dem Treidelweg bis zur Klosterruine in Eldena gefolgt. Es ist immer wieder spannend, Tiere wie den Fischreiher zu beobachten und das bunte Treiben an seinen Ufern mitzuerleben. Da sind die Angler, Radfahrer, Jogger und Spaziergänger, die manchmal sogar ihre Hunde dabei haben. Das Fischerfest am Ryck ist natürlich auch immer aufregend. Genauso wie das geschäftige Arbeiten bei „HanseYachts“. Es ist aber genauso interessant das Leben auf dem Fluss zu beobachten und daran teilzuhaben. Es befahren so viele verschiedene Segelboote, Yachten und Ruder- sowie Drachenboote den Fluss. Auch wir sind schon mit der „Stubnitz“ bis zu seiner Mündung in den Bodden gefahren und haben die Fischer in Wieck gesehen und dann in Ludwigsburg einen herrlichen Strandtag verbracht.

 

 

Doch das größte Abenteuer stand uns noch bevor...

Bei einem Rathausbesuch haben wir dann von der Fotoausstellung „Mein Blick auf den Ryck“ gehört und kurzer Hand beschlossen teilzunehmen. Doch was sollte auf das Foto? Nach langem Überlegen entstand der Plan für ein großes Abenteuer: Wir begeben uns auf eine Expedition zur Quelle des Ryck! Denn jeder Fluss hat eine Quelle, und obwohl wir den Ryck so gut kennen und gern haben, war uns seine Quelle noch unbekannt. Wir haben also Landkarten studiert, unsere Expeditionsausrüstung zusammengestellt und warme Kleidung angezogen.

Versorgt mit Reiseproviant und Entdeckungslust haben wir uns am 19.04.2017 um 08:20 Uhr bei kaltem aber klarem Wetter mit zwei Fahrzeugen auf den Weg nach Bremerhagen gemacht. Denn hier soll bei  54° 9′ 12″ N, 13° 7′ 54″ O  der Ryck entspringen. Mit Hilfe von Fernglas, Karte und Kompass haben wir seine Quelle dann entdeckt. Ganz unscheinbar und zart beginnt der Lauf des Rycks als kleiner Graben am Rande eines Feldes und wächst dann stetig, gespeist durch viele kleine Zuflüsse, an. So wird er allmählich zu unserem Ryck. Unsere Expedition und der Tag im Wald haben uns großen Spaß gemacht. Wir werden noch lange daran zurück denken. Die schönsten Fotos haben wir nun ausgesucht.